Über uns

Seit 1973 stehen wir für trendige Mode, Lebensfreude und einzigartiges Brillendesign.

Während sich die Produktionstechniken ständig verbessert haben, blieb hingegen unsere sehr persönliche Atmosphäre im Firmensitz – ein charmantes Wohnhaus in bester Lage am Fuße des Schwarzwaldes – unverändert.

 
Begonnen hat alles in einer Zeit der starken gesellschaftlichen Veränderungen in den 70er Jahren. Die Mode wurde bunter, flippiger und mutiger. Auch aus einem persönlich Umbruch heraus entschied sich Marion Ramm (die Namensgeberin und Firmengründerin) Anfang der 70er, sich ganz auf den Verkauf von Sonnenbrillen und modischen Accessoires zu konzentrieren. Ihre Erfahrungen in der Modebranche und das richtige Gespür für Brillenmode, ließen sie 1973 zu dem Entschluss kommen, den heutigen Firmensitz zu mieten. Zusammen mit ihrer damals 24-jährigen Tochter „Anneke Ramm“, der heutigen Geschäftsführerin, startete sie die Erfolgsgeschichte, in deren Verlauf es viele spannende Höhepunkte gibt.

Den Zeitgeist aufnehmend, konzentrierten sich beide Frauen auf ausgefallene und extravagante Brillenmode. So zählten Modeboutiquen und Parfümerien zu den ersten Kunden für die außergewöhnlichen Sonnenbrillen aus dem Hause „Marion Ramm“.

Nach ersten Kontakten und Messen in der Augenoptikbranche, kommen zunächst die „Wilden & Mutigen“ der Branche als erste Augenoptikerkunden hinzu. Die damals als avantgardistisch geltenden Brillen fanden ihre Fans. Zu dieser Zeit sind Marion und Anneke Ramm sehr oft in Oyonnax, der damaligen Hochburg der französischen Brillenproduktion. Auch Paris und Nizza wurden oft bereist. Auf einer Modemesse in Nizza entdeckt Marion Ramm dann das junge Designtalent „Alain Mikli“. Begeistert von seinen Brillenkreationen entschließt sie sich, seine Brillen in Deutschland anzubieten. Ein erster Erfolg der Brillen, dem eine bekanntermaßen große Erfolgsgeschichte des Alain Mikli folgte. Die Firma Marion Ramm verkauft dann Ende der 70er als erste die Metallsonnenbrillen mit Strass-Steinen auf den Gläsern – ein Meilenstein in der Firmengeschichte mit bis dahin unerreichten Stückzahlen. Die Produktion in Deutschland kam der Nachfrage kaum hinterher.

1977 erweitert sich dann der Familienbetrieb: der Sohn und Diplom-Kaufmann „Claus Peter Ramm“ stieg mit ein und die GmbH wird gegründet. Er kümmert sich fortan um die kaufmännische Seite und die Produktkreativität liegt bei Schwester und Mutter. Der Familienbetrieb nimmt Fahrt auf und in der Folge werden auch die ersten Fassungen in die Kollektion aufgenommen. Die Verlagerung der Geschäftsaktivität hin zur Augenoptikbranche setzt sich fort. Wobei auch immer wieder interessante Sonderprojekte realisiert werden, wie z.B. für BMW die Lieferung von Sonnenbrillen mit entsprechender Cabrio-Ledermütze für ein neues Sportwagenmodell.

Das Bewusstsein zur Brille erfuhr in den 80ern dann einen Wandel. War die Sonnenbrille schon immer auch ein modisches Statement, so wurde jetzt auch die Brillenfassung mit erhöhtem Anspruch gesehen. Weg von der reinen Sehhilfe hin zur Unterstreichung von Persönlichkeit, Individualität und Modebewusstsein. Diese Veränderung wurde und wird durch Marion Ramm Brillen stets mitgestaltet und gelebt. Für die richtige Kombination der Farben, Muster, Dekore und Formen wurde und wird bis heute mit seht viel Leidenschaft gerungen. Entwürfe werden überarbeitet, Details verbessert und Farbnuancen angepasst. Bei Millimeterabweichungen der ersten Muster heißt es den auch mal „Nein, das ist eine ganz andere Brille“. So ist eine Marion Ramm Brille immer mit sehr viel Feingefühl entstanden und das wirkt sich positiv aus. Denn das ausgesprochen gute Gespür für das Kollektionsdesign bestätigt sich auch darin, dass die Marion Ramm Kollektion laut „Markt Intern 04/2013“ eine Spitzenposition in der Umschlaghäufigkeit einnimmt. Die aktuelle Kollektion steht für Lebensfreude mit individueller Note. So umfasst sie Fassungen, Sonnenbrillen und Kindersonnenbrillen in vielen spannenden Farbkombinationen, sowie modern interpretierte Klassiker.

Bei Marion Ramm herrscht immer auch das Bewusstsein, dass ein Firmenerfolg durch die Menschen dahinter entsteht und behauptet wird. So bietet das mitteständische Familienunternehmen heute Arbeit für ca. 25 Personen und erfreut sich an der überaus langen Zusammenarbeit mit vielen von ihnen. Einige der Mitarbeiter und Außendienstler sind bereits über 30 Jahre dabei, andere über zwanzig und weitere um die zehn Jahre mit der Firma Marion Ramm verbunden. Die so gewonnene Erfahrung drückt sich in der Verlässlichkeit untereinander aus und bildet mit der persönlichen Atmosphäre die Erfolgsgrundlage der Firma. Deren Ausdruck ist dann auch ein freundlicher, schneller und kundenorientierter Service. Vieles wird bei Marion Ramm so gehandhabt wie eh und je. Natürlich ist eine moderne EDV im Einsatz und einen Onlineshop für Optiker gibt es auch. Doch hat man nie das Gefühl, hier hätte die Technik den Menschen verdrängt.

Bei Marion Ramm ist man stolz auf die Eigenständigkeit und freut sich zudem auch über die international steigende Beliebtheit der Kollektion. So stieg der Exportanteil in den letzten Jahren kontinuierlich. Doch auch national weiß man zunehmend wieder Firmen wie „Ramm“ zu schätzen. In Zeiten von anonymen Investmentfirmen mit Telefonwarteschleifen oder sich wie in Luft auflösenden Wettbewerbern ist eine Firma, die durch ihre Persönlichkeiten etabliert ist, wie ein sympathischer Fels im stürmischen Markt der Augenoptik.

 
Dem Geschwisterpaar Anneke und Claus Peter Ramm ist sehr daran gelegen, dass sich auch zukünftig die Firma Marion Ramm nach ihrem Credo weiterentwickelt. Die ersten Weichenstellungen hierfür sind bereits erfolgt.